Klartext im Westen

Der NRW-Wirtschaftsblog

Schlagwort: Politik (Seite 1 von 4)

Wir müssen den Blick nach vorn richten

Von Egbert Neuhaus

Geschäftsführender Gesellschafter der M. Westermann & Co. GmbH und Vorsitzender des Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte

Die Pandemie hat unser Land nach wie vor im Griff. Es ist erfreulich, dass die Impfungen jetzt nach und nach mit höherer Geschwindigkeit erfolgen und uns alle eigentlich zuversichtlicher in die Zukunft blicken lassen. Dennoch sind die Einschränkungen im täglichen Leben nach wie vor immens und die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Betriebe enorm. Die fehlende Perspektive in einigen Bereichen der Wirtschaft – vor allem im Handel oder im Hotel- und Gaststättengewerbe – sind schon bedrückend.

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Mindestlohn-Debatte: Die Aushöhlung der Tarifautonomie

Von Johannes Pöttering

Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw

Es ist jetzt sechs Jahre her, als die Politik beschloss, mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns massiv in die Tarifautonomie einzugreifen. Es sollte einmalig bleiben, wurde eilig versichert. Darum hatte sie auch einer unabhängigen, aus Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Wissenschaft besetzten Kommission die Entscheidung überantwortet, über die regelmäßigAnpassung des Mindestlohns zu befinden. Deren Orientierungs-Maßstab sollte die allgemeine Tarifentwicklung sein. Und zugleich hatte man der Mindestlohn-Kommission noch einen wichtigen gesetzlichen Auftrag mit auf den Weg gegeben: In ihren Entscheidungen sollte sie die Wettbewerbsbedingungen und die Beschäftigung im Auge behalten. Dieser Vorgabe ist sie bisher stets gerecht geworden.

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Zukunftsorientiert aus der Krise

Von Verena Schäffer

Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landtag NRW

Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für viele Menschen massiv und existenziell. Wie unter einem Brennglas zeigt „Corona“ die Widersprüche unserer Gesellschaft auf. Es sind neben anderen die Pflegekräfte und Kassierer*innen, deren Arbeit und persönliche Risiken in der Krise unverzichtbar sind. Großen Belastungen sind auch Eltern ausgesetzt, die zwischen Job, Kinderbetreuung und Distanzunterricht aufgerieben werden und sich Sorgen um ihre Zukunft und die ihrer Kinder machen. Auch frauenpolitisch bedeutet die Krise herbe Rückschläge, denn Frauen reduzierten ihre Arbeitszeit deutlich häufiger, um für die Kinder zu sorgen.

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Energieland, Industrie- und Stahlland NRW – Quo vadis?

Von Dr.-Ing. Hans-Toni Junius

Vorsitzender der Geschäftsführung und geschäftsführender Gesellschafter der Waelzholz Gruppe, Vorsitzender des Vorstands BDI/BDA Mittelstandsausschuss

Nordrhein-Westfalen hat, ausgehend von seinen Energieträgern Steinkohle und Braunkohle sowie unterschiedlichen Bodenschätzen – darunter verschiedene Gesteinsarten und auch Salz, über viele Jahre eine Wertschöpfungsbasis durch das angekoppelte Industrie- und Logistiknetzwerk geschaffen. Dieses bildet ein Fundament für den Wohlstand in der Bundesrepublik Deutschland. Um diese Wertschöpfungscluster hat sich ein regionales, bundesweites, aber auch europäisches Netzwerk entwickelt. Das Wirtschafts- und Wertschöpfungsnetz in NRW hat eine hohe Leistungsfähigkeit, schafft immer wieder neue Arbeitsplätze, beweist Innovationskraft und hat sich an geänderte Rahmenbedingungen stets anpassen können.

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Raus aus der Krise – auch mit Hilfe der Kommunalpolitik

Von Dr. Frank Hoffmeister

Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid e.V.  und Geschäftsführer der Firma Schrauben Betzer GmbH & Co. KG in Lüdenscheid

Zunächst einmal spreche ich der Bundesregierung ein Lob aus für die vielen schnellen und richtigen Entscheidungen zur Linderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die zügig ausgeweiteten Kurzarbeitsregelungen, die schnell gewährten Soforthilfen – ergänzt um Maßnahmen der NRW-Landesregierung – und das zuletzt verabschiedete Konjunkturpaket tragen dazu bei, die wirtschaftlichen Einbußen abzufedern und viele Arbeitsplätze zu erhalten. Das Wichtigste ist bisher gelungen, nämlich die Ausbreitung der Covid19-Krankheit in Deutschland vergleichsweise gering zu halten.

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Raus aus der Schockstarre!

Von Arndt G. Kirchhoff

Präsident von unternehmer nrw und CEO der KIRCHHOFF Holding GmbH und Co. KG

Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, ob unsere Wirtschaft mit einem blauen Auge aus der Krise herauskommt oder dauerhaft schwere Schäden davonträgt. Machen wir uns nichts vor: Je länger diese Rezession dauert, desto mehr Unternehmen und Arbeitsplätze werden wir verlieren.

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Raus aus der Box!

Von Britta Sieper

Geschäftsführerin SIKU, Sieper GmbH

Die Welt verändert sich in einem rasenden Tempo. Alles wird schneller, die Art zu arbeiten, einzukaufen, zu leben. Wir haben gelernt, uns an das Tempo anzupassen und vieles gleichzeitig zu machen. Glauben wir zumindest.

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Den Wandel begreifen

Von Tanuj Huhn

Mitglied der Geschäftsführung Heinrich Huhn GmbH & Co.KG

Was benötigt es, damit unser Land als Wirtschaftsstandort wieder nach vorne kommt?

Aus meiner Sicht, ist es notwendig, den Wandel unsereGesellschaft und damit auch unserer Wirtschaft, zu begreifen. Besser gesagt, ihn anzunehmen und greifbar zu machen. Drei charakteristische Themen dieses Wandels sind Digitalisierung, Migration und Klimaschutz. Diese führen zur übergeordneten Frage, welche wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven sich daraus für unser Land ableiten lassen.  Weiterlesen

Neue Arbeit braucht das Land? Die Logistik ist Teil der Lösung

Von Erich Staake

Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (duisport)

In diesem September hat ein neuer Abschnitt des Strukturwandels in NRW begonnen – genau zwölf Jahre, nachdem der Abschied aus dem Steinkohlebergbau besiegelt und knapp ein Jahr nachdem er vollendet wurde. Nun hat die Bundesregierung Strukturhilfen von 40 Milliarden Euro für die Ausstiegs-Regionen der Braunkohle beschlossen. Über die konkreten Schritte in den Transformationsregionen wird ab sofort verhandelt. Weiterlesen

Olympische und Paralympische Spiele 2032: Entfachen wir die Metropolregion Rhein-Ruhr im Wir!

Von Michael Mronz

Unternehmer und Gründer der Rhein Ruhr City-Initiative

Wie sieht die Zukunft der Mobilität in Nordrhein-Westfalen aus? Welchen Herausforderungen gilt es sich in den Bereichen Digitalisierung, Infrastruktur und der Schaffung der Arbeitsplätze von morgen zu stellen? Fragen, mit denen der Sport augenscheinlich wenig zu tun hat. Oder haben Olympische und Paralympische Spiele in einer Rhein Ruhr City 2032 die Kraft, diese Themen voranzutreiben? Ich bin der Überzeugung: Ja, denn im „Wir“ steckt die große Chance unserer Metropolregion.

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