Klartext im Westen

Der NRW-Wirtschaftsblog

Schlagwort: Politik (Seite 1 von 4)

Zukunftsorientiert aus der Krise

Von Verena Schäffer

Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landtag NRW

Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für viele Menschen massiv und existenziell. Wie unter einem Brennglas zeigt „Corona“ die Widersprüche unserer Gesellschaft auf. Es sind neben anderen die Pflegekräfte und Kassierer*innen, deren Arbeit und persönliche Risiken in der Krise unverzichtbar sind. Großen Belastungen sind auch Eltern ausgesetzt, die zwischen Job, Kinderbetreuung und Distanzunterricht aufgerieben werden und sich Sorgen um ihre Zukunft und die ihrer Kinder machen. Auch frauenpolitisch bedeutet die Krise herbe Rückschläge, denn Frauen reduzierten ihre Arbeitszeit deutlich häufiger, um für die Kinder zu sorgen.

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Energieland, Industrie- und Stahlland NRW – Quo vadis?

Von Dr.-Ing. Hans-Toni Junius

Vorsitzender der Geschäftsführung und geschäftsführender Gesellschafter der Waelzholz Gruppe, Vorsitzender des Vorstands BDI/BDA Mittelstandsausschuss

Nordrhein-Westfalen hat, ausgehend von seinen Energieträgern Steinkohle und Braunkohle sowie unterschiedlichen Bodenschätzen – darunter verschiedene Gesteinsarten und auch Salz, über viele Jahre eine Wertschöpfungsbasis durch das angekoppelte Industrie- und Logistiknetzwerk geschaffen. Dieses bildet ein Fundament für den Wohlstand in der Bundesrepublik Deutschland. Um diese Wertschöpfungscluster hat sich ein regionales, bundesweites, aber auch europäisches Netzwerk entwickelt. Das Wirtschafts- und Wertschöpfungsnetz in NRW hat eine hohe Leistungsfähigkeit, schafft immer wieder neue Arbeitsplätze, beweist Innovationskraft und hat sich an geänderte Rahmenbedingungen stets anpassen können.

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Raus aus der Krise – auch mit Hilfe der Kommunalpolitik

Von Dr. Frank Hoffmeister

Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid e.V.  und Geschäftsführer der Firma Schrauben Betzer GmbH & Co. KG in Lüdenscheid

Zunächst einmal spreche ich der Bundesregierung ein Lob aus für die vielen schnellen und richtigen Entscheidungen zur Linderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die zügig ausgeweiteten Kurzarbeitsregelungen, die schnell gewährten Soforthilfen – ergänzt um Maßnahmen der NRW-Landesregierung – und das zuletzt verabschiedete Konjunkturpaket tragen dazu bei, die wirtschaftlichen Einbußen abzufedern und viele Arbeitsplätze zu erhalten. Das Wichtigste ist bisher gelungen, nämlich die Ausbreitung der Covid19-Krankheit in Deutschland vergleichsweise gering zu halten.

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Raus aus der Schockstarre!

Von Arndt G. Kirchhoff

Präsident von unternehmer nrw und CEO der KIRCHHOFF Holding GmbH und Co. KG

Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, ob unsere Wirtschaft mit einem blauen Auge aus der Krise herauskommt oder dauerhaft schwere Schäden davonträgt. Machen wir uns nichts vor: Je länger diese Rezession dauert, desto mehr Unternehmen und Arbeitsplätze werden wir verlieren.

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Raus aus der Box!

Von Britta Sieper

Geschäftsführerin SIKU, Sieper GmbH

Die Welt verändert sich in einem rasenden Tempo. Alles wird schneller, die Art zu arbeiten, einzukaufen, zu leben. Wir haben gelernt, uns an das Tempo anzupassen und vieles gleichzeitig zu machen. Glauben wir zumindest.

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Den Wandel begreifen

Von Tanuj Huhn

Mitglied der Geschäftsführung Heinrich Huhn GmbH & Co.KG

Was benötigt es, damit unser Land als Wirtschaftsstandort wieder nach vorne kommt?

Aus meiner Sicht, ist es notwendig, den Wandel unsereGesellschaft und damit auch unserer Wirtschaft, zu begreifen. Besser gesagt, ihn anzunehmen und greifbar zu machen. Drei charakteristische Themen dieses Wandels sind Digitalisierung, Migration und Klimaschutz. Diese führen zur übergeordneten Frage, welche wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven sich daraus für unser Land ableiten lassen.  Weiterlesen

Neue Arbeit braucht das Land? Die Logistik ist Teil der Lösung

Von Erich Staake

Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (duisport)

In diesem September hat ein neuer Abschnitt des Strukturwandels in NRW begonnen – genau zwölf Jahre, nachdem der Abschied aus dem Steinkohlebergbau besiegelt und knapp ein Jahr nachdem er vollendet wurde. Nun hat die Bundesregierung Strukturhilfen von 40 Milliarden Euro für die Ausstiegs-Regionen der Braunkohle beschlossen. Über die konkreten Schritte in den Transformationsregionen wird ab sofort verhandelt. Weiterlesen

Olympische und Paralympische Spiele 2032: Entfachen wir die Metropolregion Rhein-Ruhr im Wir!

Von Michael Mronz

Unternehmer und Gründer der Rhein Ruhr City-Initiative

Wie sieht die Zukunft der Mobilität in Nordrhein-Westfalen aus? Welchen Herausforderungen gilt es sich in den Bereichen Digitalisierung, Infrastruktur und der Schaffung der Arbeitsplätze von morgen zu stellen? Fragen, mit denen der Sport augenscheinlich wenig zu tun hat. Oder haben Olympische und Paralympische Spiele in einer Rhein Ruhr City 2032 die Kraft, diese Themen voranzutreiben? Ich bin der Überzeugung: Ja, denn im „Wir“ steckt die große Chance unserer Metropolregion.

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Wie wird das Ruhrgebiet wieder verrückt auf Zukunft?

Von Tobias Blasius

NRW-Korrespondent der Funke Mediengruppe und Vorsitzender der Landespressekonferenz

Als ich neulich einen Vortrag des Düsseldorfer Architekten Matthias Pfeifer hörte, ging mir eine Folie seiner Powerpoint-Präsentation nicht aus dem Kopf. Pfeifer hatte illustrieren wollen, dass die Gesellschaft doch nicht immer so visionsarm, fortschrittsskeptisch und zukunftsängstlich gewesen sei wie heute. Dass es vor gar nicht so vielen Jahrzehnten mal eine weit verbreitete Lust an verrückten Entwürfen und kühnen Ideen gegeben habe. Pfeifer warf dazu ein fast 20 Jahre altes Ausstellungsplakat des Rheinischen Industriemuseums Oberhausen an die Wand, das damals den Titel trug: „War die Zukunft früher besser? Visionen für das Ruhrgebiet.“

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Zuhören und vernetzen!

Von Dr. Marcus Korthäuer

Geschäftsführender Gesellschafter der ESPERA-Werke GmbH und Vorstandsvorsitzender der Unternehmerverbandsgruppe in Duisburg

Metropole Ruhr, Stadt der Städte – ein faszinierender Slogan, mit dem der Regionalverband Ruhr (RVR) seit einigen Jahren für einen der größten Ballungsräume in Europa Standortmarketing betreibt. Rund fünf Millionen Einwohner, 155.000 Unternehmen, 1,75 Millionen Arbeitsplätze – das sind imposante Zahlen. Doch wie viel Realität steckt in diesem Slogan? Kann man die Zahlen aus den 53 Städten der Metropolregion einfach addieren und so Stärke generieren?

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