Klartext im Westen

Der NRW-Wirtschaftsblog

Schlagwort: Nordrhein-Westfalen (Seite 1 von 6)

Das Glas ist halb voll

Von Knut Giesler

Bezirksleiter der IG Metall NRW

Industriepolitische Halbzeitbilanz der Landesregierung

Es ist keine neue Erkenntnis: Die Transformation unserer Industrie und Arbeitsgesellschaft ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Dieser fundamentale Wandel wird in alle Lebensbereiche eingreifen. Und das nicht erst in 20 Jahren. Ganz im Gegenteil. Wir stecken schon mittendrin.

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Für einen neuen Aufbruch

Von Mathias Richter

Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Ruhrgebiet blickt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück. Die Menschen haben hier großartige Jahre des wirtschaftlichen Aufstiegs erlebt. Der Bergbau und die mit ihm wachsende Industrie brachten ihnen Arbeit und Wohlstand, doch das einzig Beständige im Leben ist der Wandel. Und so kam das nahezu Unausweichliche, als mit Prosper Haniel die letzte Zeche ihren Betrieb eingestellt hat. Weiterlesen

Innovationsoffensive Ruhr

Von Oliver Wittke MdB

Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Das Revier hat es selbst in der Hand

Die wohl letzte große Förderperiode für die Vollendung des Strukturwandels im Ruhrgebiet steht uns bevor. Diese Chance müssen Politik, Verwaltung und Unternehmen nutzen.

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Neue Arbeit braucht das Land? Die Logistik ist Teil der Lösung

Von Erich Staake

Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (duisport)

In diesem September hat ein neuer Abschnitt des Strukturwandels in NRW begonnen – genau zwölf Jahre, nachdem der Abschied aus dem Steinkohlebergbau besiegelt und knapp ein Jahr nachdem er vollendet wurde. Nun hat die Bundesregierung Strukturhilfen von 40 Milliarden Euro für die Ausstiegs-Regionen der Braunkohle beschlossen. Über die konkreten Schritte in den Transformationsregionen wird ab sofort verhandelt. Weiterlesen

Das Ruhrgebiet braucht Resultate — jetzt

Von Joachim Rumstadt

Vorsitzender der Geschäftsführung der STEAG GmbH

In deprimierender Regelmäßigkeit attestieren wissenschaftliche  Studien dem Ruhrgebiet: Die Menschen, die hier leben, sind überdurchschnittlich alt, sie sind überdurchschnittlich häufig arbeitslos, dem regionalen Arbeitsmarkt fehlt die erforderliche Dynamik. Zuletzt war es die Studie „Deutschlands Regionen im Vergleich“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die zu dem Ergebnis kommt: In 19 von insgesamt 96 Regionen der Bundesrepublik besteht aufgrund schlechter Rahmendaten akuter Handlungsbedarf. Vier der 19 Regionen liegen in Nordrhein-Westfalen – sie ballen sich entlang der Ruhr.

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Starke Ausbildung für ein starkes Ruhrgebiet

Von Dr. Luitwin Mallmann

Hauptgeschäftsführer unternehmer nrw

Wenn in den kommenden Wochen Bilanz für den NRW-Ausbildungsmarkt gezogen wird, richtet sich wahrscheinlich weiterhin ein sorgenvoller Blick auf das Ruhrgebiet. Denn was das rechnerische Verhältnis von Ausbildungsplätzen und Ausbildungsbewerbern angeht, ist das Bild eindeutig: Das Ruhrgebiet liegt hinter dem NRW-Durchschnitt zurück. Weiterlesen

Das Ruhrgebiet fit machen: Kommunen entschulden und gute Arbeit fördern!

Von Anja Weber

Vorsitzende DGB NRW

Das Ruhrgebiet ist in mancher Hinsicht eine Vorzeigeregion. Der Strukturwandel ist hier deutlich besser gelungen als in anderen Bergbau- und Industrieregionen, zum Beispiel in England oder den USA. Das hat viel mit unserer starken Sozialpartnerschaft zu tun: Gewerkschaften und Unternehmen haben gemeinsam mit der Politik dafür gesorgt, dass kein Kumpel ins Bergfreie fiel und harte soziale Einschnitte verhindert. Auch die verschiedenen Ruhrkonferenzen haben einen positiven Beitrag geleistet. Mit dem milliardenschweren „Aktionsprogramm Ruhr“ startete Johannes Rau 1979 ein Modernisierungsprojekt, das in Wissenschaft und Hochschulen investierte, Beschäftigung förderte und die Umwelt entgiftete. Weiterlesen

Ruhrgebiete – Potentiale heben. Durchstarten jetzt

Von Josef Hovenjürgen

Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen

Das Ruhrgebiet, das viele noch als Region der tausend Feuer, als das Land von Kohle und Stahl kannten, existiert so nicht mehr. Die letzte Steinkohle im Ruhrgebiet wurde im Dezember des vergangenen Jahres gefördert. Ein Kohlestück ziert nun den Schreibtisch des Bundespräsidenten. Das Kapitel Steinkohleförderung ist definitiv beendet. Nun gilt es, ein neues Kapitel zu schreiben.

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Mit schwatte Klüsen in die Zukunft

Von Bernd Tönjes

Vorsitzender des Vorstands der RAG-Stiftung

Hier bei uns muss man nicht lange darüber nachdenken, was es hieß, wenn einem gesagt wurde:Bei den seine schwatte Klüsen isser sicher en Dokter vonne Püttrologie.“. Manche lässt das heute Schmunzeln, und viele kennen das noch – aber diese Zeiten sind vorbei. 

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Ein Beispiel für die Zukunft: Bochum Strategie 2030

Von Thomas Eiskirch

Oberbürgermeister der Stadt Bochum

Ist der Strukturwandel im Ruhrgebiet Belastung oder Chance? Herausforderungen anzupacken geht nicht ohne sich anzustrengen und Ausdauer zu haben. Belastungen dürfen dabei nicht als Entschuldigung dienen, nicht dran zu bleiben und Chancen zu ergreifen. Die Kommunen im Ruhrgebiet müssen ihre Potentiale konsequent nutzen und damit die Region als Ganzes voranbringen.

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