Klartext im Westen

Der NRW-Wirtschaftsblog

Schlagwort: Lockdown

Wir müssen den Blick nach vorn richten

Von Egbert Neuhaus

Geschäftsführender Gesellschafter der M. Westermann & Co. GmbH und Vorsitzender des Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte

Die Pandemie hat unser Land nach wie vor im Griff. Es ist erfreulich, dass die Impfungen jetzt nach und nach mit höherer Geschwindigkeit erfolgen und uns alle eigentlich zuversichtlicher in die Zukunft blicken lassen. Dennoch sind die Einschränkungen im täglichen Leben nach wie vor immens und die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Betriebe enorm. Die fehlende Perspektive in einigen Bereichen der Wirtschaft – vor allem im Handel oder im Hotel- und Gaststättengewerbe – sind schon bedrückend.

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Aus dem Morgen denken

Von Matthias Kerkhoff MdL

Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion NRW

Dieser Beitrag entsteht mitten im Lockdown. Die Gemütslage vieler Menschen, die ich als Abgeordneter treffe, lässt sich wahlweise als angespannt, genervt oder resigniert beschreiben. Kein Wunder, Corona zerrt an den Nerven und Corona hinterlässt Spuren. Spuren auf der Seele jedes Einzelnen, Spuren in Auftragsbüchern und Jahresabschlüssen von Unternehmen, Spuren in den öffentlichen Haushalten aller Ebenen.

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Freiheit und Fortschritt durch Innovation

Von Dr. Joachim Stamp

Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Wir haben in unserer Gesellschaft während der Corona-Krise lange Zeit eine große Solidarität untereinander erlebt. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hat auch harte Maßnahmen der Politik mitgetragen. Dieser Rückhalt bröckelt zunehmend, wenn Perspektiven fehlen. Grundrechtseingriffe dürfen nicht zu einer Selbstverständlichkeit werden, sonst verschieben sich die Achsen in unserem freiheitlichen Rechtsstaat.

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Unsere Wirtschaft braucht Perspektiven und unser Land ein Modernisierungsjahrzehnt

Von Armin Laschet

Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen

Seit nunmehr gut einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie unser aller Leben, Arbeiten und Wirtschaften. Mit jedem Tag wachsen die sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belastungen. Die Pandemie ringt uns allen große Opfer ab.

Unser aller Gesundheit zu schützen und Menschenleben zu retten sind wichtige Ziele in dieser Zeit. Voraussetzung hierfür ist es, das Infektionsgeschehen kontrollieren zu können sowie exponentiell anwachsende Infektionszahlen und die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Die Erfahrungen weltweit zeigen, dass dies vor allem durch die konsequente Minimierung sozialer Kontakte und die Einschränkung von Mobilität gelingt. Die umfassenden Maßnahmen, die Bund und Länder ergriffen haben, waren und sind daher richtig. Für die grundsätzliche Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie durch die Wirtschaft bin ich sehr dankbar. Sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland im internationalen Vergleich bisher gut durch diese Krise gekommen ist. 

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Zukunftsorientiert aus der Krise

Von Verena Schäffer

Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landtag NRW

Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für viele Menschen massiv und existenziell. Wie unter einem Brennglas zeigt „Corona“ die Widersprüche unserer Gesellschaft auf. Es sind neben anderen die Pflegekräfte und Kassierer*innen, deren Arbeit und persönliche Risiken in der Krise unverzichtbar sind. Großen Belastungen sind auch Eltern ausgesetzt, die zwischen Job, Kinderbetreuung und Distanzunterricht aufgerieben werden und sich Sorgen um ihre Zukunft und die ihrer Kinder machen. Auch frauenpolitisch bedeutet die Krise herbe Rückschläge, denn Frauen reduzierten ihre Arbeitszeit deutlich häufiger, um für die Kinder zu sorgen.

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Die Wirtschaft nicht komplett abwürgen!

Von Arndt G. Kirchhoff

Präsident von unternehmer nrw und CEO der KIRCHHOFF Holding GmbH und Co.KG

Die wirtschaftlichen Schäden nehmen mit jeder Woche im Lockdown weiter dramatisch zu. Tatsache ist, dass gerade tausende von Betrieben gemeinsam mit ihren Beschäftigten um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen. Viele direkt oder indirekt vom Lockdown betroffene Betriebe wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Das Eigenkapital ist häufig nahezu aufgebraucht. Die Verzweiflung ist groß. Und die Auszahlung der zugesagten Finanzhilfen dauert viel zu lange. Viele stehen vor dem Aus.

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