Klartext im Westen

Der NRW-Wirtschaftsblog

Schlagwort: Digitalisierung (Seite 1 von 3)

Investitionen für eine starke Wirtschaft

Von Dr. Daniel Kleine

Henkel President Deutschland und Standortleiter Düsseldorf, Henkel AG & Co. KGaA

Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen – es gibt keinen Bereich des öffentlichen Lebens und keinen Wirtschaftszweig, der nicht von der Krise betroffen oder belastet ist. Von den Herausforderungen im Privatleben, gerade für Familien, ganz abgesehen. In der Krise zeigt sich aber auch die Stärke – von Unternehmen und von einer Gesellschaft. Zusammenhalt und Solidarität sind gefragt, Flexibilität sowie mutige und schnelle Entscheidungen notwendig.

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Angepasster Schulbetrieb in Corona-Zeiten

Von Yvonne Gebauer MdL

Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Coronavirus-Pandemie hat viel aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie hat aber auch aufgezeigt, wie wichtig ein geregelter Schulalltag für junge Menschen ist. Schule stellt als wichtigster Bildungsort im sozialen Raum einen Ankerpunkt im Leben junger Menschen dar. Im Schuljahr 2020/21 soll der angepasste Schulbetrieb in Corona-Zeiten deshalb für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen wieder weitgehend im Präsenzunterricht erfolgen – bei klaren und weitreichenden Maßnahmen zum Infektionsschutz.

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Eine Kommunalwahl mit vielen Herausforderungen

Von Jörg Dienenthal

Dango & Dienenthal Maschinenbau GmbH

Der Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit eines mittelständischen Unternehmens hängen in der Regel von vielen Faktoren ab. Dazu zählen nicht nur die Kosten, Produkte, Innovationen und die Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch die Rahmenbedingungen am jeweiligen Standort des Unternehmens spielen eine wesentliche Rolle. Das gilt insbesondere für die eher hochpreisigen Produktionsstandorte in Deutschland.

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Zeit für neuen Mut

Von Heinz-Herbert Dustmann

Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund

Den Start in die 2020er Jahre haben wir uns sicherlich anders vorgestellt. Von echter Aufbruchstimmung in ein neues Jahrzehnt zumindest kann kaum die Rede sein. Das ist, seien wir ehrlich, angesichts von Coronavirus, weiterhin schwelender globaler Handelsstreitigkeiten und Brexit-Frust, um nur einige negative Faktoren zu nennen, auch verständlich. In unserer aktuellen Konjunkturumfrage zeigen sich zehn Prozent der befragten Unternehmen in Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna unzufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftssituation, was verglichen mit den vergangenen vier bis fünf Jahren schon eine spürbare Abkühlung der Stimmung darstellt. Doch das allein ergibt noch kein vollständiges Bild. Denn gleichzeitig, und das sollten wir uns deutlich vor Augen führen, bewerten neun von zehn Betrieben ihre Lage mit befriedigend oder sogar gut. Das ist selbst bei nüchterner Betrachtung ein hervorragender Wert, der deutlich macht, dass unsere Wirtschaft zukünftigen Herausforderungen mit Optimismus und Selbstbewusstsein begegnen sollte.

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Digitalisierung ist kein Schulfach

Von Nina Patisson

CEO Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG

… oder „Was der Mensch noch alles lernen muss“

Cloud, Blockchain, Big Data, Virtual Reality, Industrie 4.0, KI und Algorithmus. Täglich prasseln neue Fachbegriffe aus der digitalen Welt auf uns ein, kommen neue Entwicklungen auf den Markt. Im Arbeitsumfeld sollten diese Begriffe nicht nur verstanden, sondern bestenfalls auch gleich in den Kontext der eigenen Produkte übertragen und ggf. eingebunden werden. Immerhin ist Innovationsführerschaft der Anspruch vieler Unternehmen in NRW, wo es vor „Hidden Champions“ nur so wimmelt.

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Verträglichkeit von Industrie und Klimaschutz in NRW

Von Hendrik Neuhaus

Gesellschafter und Prokurist der Firma Wesco

NRW als bevölkerungsreichstes Land der Bundesrepublik mit seinen verschiedenen Metropol- und Wirtschaftsregionen steht vor großen Herausforderungen aber auch Chancen, wenn die politisch gesetzten Klimaschutzziele eingehalten werden sollen.

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Fortschritt für die Vielen! Im Wandel werden wieder Alternativen sichtbar

Von Thomas Kutschaty

Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW

Der amerikanische Tesla-Konzern will in Deutschland eine Autofabrik bauen. Leider nicht in Nordrhein-Westfalen, sondern in Brandenburg, aber immerhin. Der letzte ausländische Autokonzern, der das tat, war Ford: vor 93 Jahren. Teslas Ankündigung hat große symbolische Kraft. Mitten im Mutterland des Verbrennungsmotors errichtet der Vorreiter der Elektromobilität eine eigene Fabrik. Die Autos, die neben Batterien und Elektromotoren dort montiert werden sollen, werden ihren Nutzwert mindestens so sehr durch intelligente Software wie durch ausgeklügelte Hardware erhalten. Auch das ist ein Symbol für den Strukturwandel, den die deutsche Wirtschaft durchlaufen wird. Weiterlesen

Wenn es Europa nicht gäbe, wir müssten es erfinden

Von Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Minister für Wirtschaft, Innovation, Digistalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Mit der Wahl des Europäischen Parlaments im Mai 2019 steht uns eine richtungsweisende Wahl für die Zukunft Europas bevor. Denn noch nie war es so wichtig, dass sich Menschen für die europäische Idee einsetzen und europafeindlichem Populismus die Stirn bieten. Die Rolle Europas als Fundament von Freiheit, Frieden und Demokratie hat sich über Jahrzehnte bewährt. Seiner wachsenden Bedeutung für fairen Welthandel, digitalen Fortschritt, Klimaschutz und Energie sowie innere und äußere Sicherheit müssen wir uns noch bewusster werden und uns gezielt auf die gemeinsame Gestaltung dieser Themen konzentrieren. Oder anders gewendet: Wenn es Europa nicht gäbe, wir müssten es erfinden!  Weiterlesen

Kreativität trifft Technologie: Das Medien-Digital-Land NRW kann zum Innovationstreiber für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen werden

Von Nathanael Liminski

Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Smartphone organisiert für viele Menschen den Alltag, privat wie beruflich. Allein in Deutschland nutzen rund 57 Millionen Menschen (mindestens) ein solches Gerät. Ein Faktor, der zum Erfolg dieser handlichen Minicomputer beigetragen hat, sind die verfügbaren Applikation, in Kurzform Apps. 2008, vor zehn Jahren, sind die ersten App Stores von Apple und Google gestartet. Aus heutiger Sicht erscheint es kaum zu glauben, dass das erste iPhone noch keinen Zugriff auf einen App Store hatte. Inzwischen erlauben es diese Marktplätze für Anwendungen wie selbstverständlich, das Smartphone den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Der Markt für Apps, In-App-Käufe und Abonnements hatte 2017 bereits ein geschätztes Volumen von fast 60 Milliarden US-Dollar und im vergangenen Jahr eine Zuwachsrate von rund 35 Prozent. Weiterlesen

Viel Rost, viel Tradition

Von Prof. Dr. Michael Hüther

Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln

Das Ruhrgebiet prägte – neben dem rheinischen Karneval und dem Duisburger Zoo – mein Nordrhein-Westfalen-Bild als Kind und Jugendlicher. Die sonntäglichen Ausflüge in die Gruga in Essen oder in den Dortmunder Westfalenpark waren verbunden mit dem Eindruck von viel Rost entlang des Weges. Die Erzählung meines Vaters, als Ingenieur in den fünfziger und sechziger Jahren an vielen Kraftwerksbauten an der Ruhr beteiligt, machte klar: Die Glanzzeit war vorbei, neue Kraftwerke wurde nur noch andernorts – in Bayern oder im Ausland – realisiert. Dafür spielte unverdrossen die Bergmannskapelle im Grugapark.

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