Klartext im Westen

Der NRW-Wirtschaftsblog

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Kommunale Wirtschaftspolitik aus einem Guss

Von Dr. Dirk Spenner

Geschäftsführender Gesellschafter der Spenner GmbH & Co.KG

Als Geschäftsführer eines Familienunternehmens der Baustoffindustrie mit Hauptsitz in NRW kann ich auf 25 Jahre Berufserfahrung zurückblicken. Viele unserer 15 Betriebsstandorte in ganz NRW sind in dieser Zeit neu errichtet worden. Wir haben dabei viele gute Erfahrungen mit den handelnden Personen in den Ämtern und Stadträten gemacht, sehen aber auch deutliche Unterschiede zwischen den Kommunen.

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Soziale Marktwirtschaft stellt sich in Krise als widerstandsfähig heraus

von Markus Gürne

Leiter der ARD-Börsenredaktion und Moderator des ARD-Wirtschaftsmagazins Plusminus

13.795 Punkte, das war der höchste Stand des deutschen Aktienindex (DAX), erreicht am 17. Februar 2020. Wie es aussieht, wird diese Marke eine ganze Weile Bestand haben. Denn nicht nur die Börse, sondern alles hat sich mittlerweile grundlegend verändert. Durch und mit einem Virus. Sars-CoV-2, gemeinhin als Corona-Virus bekannt. Das Virus und die Maßnahmen dagegen haben die Welt lahmgelegt. Unsere Gesellschaften und unsere Wirtschaften. Welche Folgen auf uns alle zukommen würden, konnte niemand ahnen. Dass es in einem hochentwickelten und führenden Industrieland der Welt zu Engpässen und großen Sorgen wegen Atemschutzmasken kommen könnte, die Cent-Beträge kosten. Oder dass in Deutschland ausgerechnet Toilettenpapier gehortet werden könnte. Wer hätte das im Ansatz gedacht?

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Eine Kommunalwahl mit vielen Herausforderungen

Von Jörg Dienenthal

Dango & Dienenthal Maschinenbau GmbH

Der Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit eines mittelständischen Unternehmens hängen in der Regel von vielen Faktoren ab. Dazu zählen nicht nur die Kosten, Produkte, Innovationen und die Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch die Rahmenbedingungen am jeweiligen Standort des Unternehmens spielen eine wesentliche Rolle. Das gilt insbesondere für die eher hochpreisigen Produktionsstandorte in Deutschland.

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Die grüne Infrastruktur als elementarer Standortfaktor – und als Zukunftsthema

Von H. Christian Leonhards

Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V. – VGL NRW e.V.

Beim Wort Infrastruktur denken die meisten Menschen heute noch immer zuerst an Verkehrswege, Glasfaser- und Stromnetze. Angesichts der Corona-Pandemie, die unser Land derzeit stark unter Druck setzt, rücken zunehmend auch die Lieferketten ins Blickfeld. Keine Frage: Mobilität, Kommunikation und Energie sowie die Versorgung mit Waren sind wesentliche Voraussetzungen für die Wirtschaft unseres Landes. Unternehmen treffen die Wahl ihres Standortes oder weitergehende Investitionsentscheidungen aber nicht nur auf der Basis einer funktionierenden technischen Infrastruktur. Zu den wichtigen Standortfaktoren gehört auch die grüne Infrastruktur. Lange unterschätzt, ist sie heute ein Zukunftsthema. Gerade auch Politik und Medien haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass grüne Außenanlagen, Parks und Gärten und die damit verbundenen Wohlfahrtswirkungen in der breiten Öffentlichkeit positiv wahrgenommen werden.  Dabei besitzt die grüne Infrastruktur seit jeher eine elementare Bedeutung für Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft. Gelingt es uns, Grün im urbanen und im ländlichen Raum zu stärken und nachhaltig aufzuwerten, wirkt sich das positiv auf die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft und die Attraktivität unserer Städte aus. Dafür müssen alle Akteure zusammenwirken. Weiterlesen

Von Gefahren und Chancen in ungekannten Situationen

Von Patrick Kleine-Cosack

Geschäftsführender Gesellschafter der Cosack GmbH & Co. KG

Der NRW Wirtschaftsblog als Forum zum Gedankenaustausch befasst sich immer wieder mit der Frage, wie der Wirtschaftsstandort NRW vorangebracht werden kann. Dazu gibt es – glücklicherweise – zahllose Ansätze. Doch so viel es auch Unterschiedlichstes dazu zu sagen oder schreiben gäbe, in diesen Zeiten kreisen die Gedanken aller um das eine Thema: Corona. Weiterlesen

Zeit für neuen Mut

Von Heinz-Herbert Dustmann

Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund

Den Start in die 2020er Jahre haben wir uns sicherlich anders vorgestellt. Von echter Aufbruchstimmung in ein neues Jahrzehnt zumindest kann kaum die Rede sein. Das ist, seien wir ehrlich, angesichts von Coronavirus, weiterhin schwelender globaler Handelsstreitigkeiten und Brexit-Frust, um nur einige negative Faktoren zu nennen, auch verständlich. In unserer aktuellen Konjunkturumfrage zeigen sich zehn Prozent der befragten Unternehmen in Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna unzufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftssituation, was verglichen mit den vergangenen vier bis fünf Jahren schon eine spürbare Abkühlung der Stimmung darstellt. Doch das allein ergibt noch kein vollständiges Bild. Denn gleichzeitig, und das sollten wir uns deutlich vor Augen führen, bewerten neun von zehn Betrieben ihre Lage mit befriedigend oder sogar gut. Das ist selbst bei nüchterner Betrachtung ein hervorragender Wert, der deutlich macht, dass unsere Wirtschaft zukünftigen Herausforderungen mit Optimismus und Selbstbewusstsein begegnen sollte.

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Digitalisierung ist kein Schulfach

Von Nina Patisson

CEO Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG

… oder „Was der Mensch noch alles lernen muss“

Cloud, Blockchain, Big Data, Virtual Reality, Industrie 4.0, KI und Algorithmus. Täglich prasseln neue Fachbegriffe aus der digitalen Welt auf uns ein, kommen neue Entwicklungen auf den Markt. Im Arbeitsumfeld sollten diese Begriffe nicht nur verstanden, sondern bestenfalls auch gleich in den Kontext der eigenen Produkte übertragen und ggf. eingebunden werden. Immerhin ist Innovationsführerschaft der Anspruch vieler Unternehmen in NRW, wo es vor „Hidden Champions“ nur so wimmelt.

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Verträglichkeit von Industrie und Klimaschutz in NRW

Von Hendrik Neuhaus

Gesellschafter und Prokurist der Firma Wesco

NRW als bevölkerungsreichstes Land der Bundesrepublik mit seinen verschiedenen Metropol- und Wirtschaftsregionen steht vor großen Herausforderungen aber auch Chancen, wenn die politisch gesetzten Klimaschutzziele eingehalten werden sollen.

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Raus aus der Box!

Von Britta Sieper

Geschäftsführerin SIKU, Sieper GmbH

Die Welt verändert sich in einem rasenden Tempo. Alles wird schneller, die Art zu arbeiten, einzukaufen, zu leben. Wir haben gelernt, uns an das Tempo anzupassen und vieles gleichzeitig zu machen. Glauben wir zumindest.

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Den Wandel begreifen

Von Tanuj Huhn

Mitglied der Geschäftsführung Heinrich Huhn GmbH & Co.KG

Was benötigt es, damit unser Land als Wirtschaftsstandort wieder nach vorne kommt?

Aus meiner Sicht, ist es notwendig, den Wandel unsereGesellschaft und damit auch unserer Wirtschaft, zu begreifen. Besser gesagt, ihn anzunehmen und greifbar zu machen. Drei charakteristische Themen dieses Wandels sind Digitalisierung, Migration und Klimaschutz. Diese führen zur übergeordneten Frage, welche wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven sich daraus für unser Land ableiten lassen.  Weiterlesen

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