Klartext im Westen

Der NRW-Wirtschaftsblog

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 5)

Zukunftschancen durch Umweltwirtschaft, Elektromobilität und Digitalisierung

Von Arndt Klocke MdL

Vorsitzender der Landtagsfraktion der GRÜNEN NRW

Klima- und Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg gehen Hand in Hand, sie bilden schon lange keinen Gegensatz mehr. Die Umweltwirtschaft hat sich zu einer Schlüsselbranche für Nordrhein-Westfalen entwickelt, mit großen wirtschaftlichen Potentialen für die Zukunft. Mit 320.000 Beschäftigten, 70 Milliarden Euro Umsatz, einem hohen Innovationsgehalt und überdurchschnittlichen Wachstumsraten profitiert eine Vielzahl von Unternehmen unterschiedlichster Branchen von den neuen Märkten, die durch Klima- und Umweltschutz entstehen. Beispiele dafür sind die Bereiche Material- und Ressourcenwirtschaft, umweltfreundliche Mobilität, Energieeinsparung sowie Energiewandlung, -transport und -speicherung. Weiterlesen

Die Digitalisierung wird wichtige Grundlage für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Maschinen- und Anlagenbaus sein

Von Carl Martin Welcker

Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Der Maschinen- und Anlagenbau in Nordrhein-Westfalen ist größter Arbeitgeber des Landes und produziert etwa jede fünfte Maschine, die in Deutschland hergestellt wird. Mit einem Exportanteil von mehr als 70 Prozent sind die Unternehmen unserer Branche weltweit unterwegs und liefern Lösungen für die Probleme unserer Zeit: Urbanisierung, Mobilität, Klimaschutz, Ernährung von acht Milliarden Menschen.

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Digital or out!

Von Dipl.-Ing. Ingo Kufferath und Dr. Stephan Kufferath

Vorstände der GKD – Gebr. Kufferath AG

In unserem Alltag hat die Digitalisierung längst einen festen Platz – bei der Planung einer Fahrt nach Köln oder Düsseldorf, beim Nachschub für unseren Kühlschrank oder als Amazon-Sprachassistentin Alexa. In der Industrie jedoch ist das noch lange nicht der Fall. Dabei entscheidet Digitalisierung mehr als jeder andere Faktor über die Zukunftsfähigkeit von Produkten, Prozessen, Unternehmen und Geschäftsmodellen.

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Digitalisierung und Sozialpartnerschaft – Kein Widerspruch in NRW

Von Dr. Luitwin Mallmann

Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW

Nordrhein-Westfalen kann für sich in Anspruch nehmen, der Sozialpartnerschaft in Deutschland wichtige, wenn nicht sogar entscheidende Impulse gegeben zu haben. Als das Bundesland noch gar nicht existierte, war es der in Mülheim a. d. Ruhr ansässige Unternehmer Hugo Stinnes, der mit seinem Partner von den Gewerkschaften Carl Legien das November-Abkommen von 1918 vereinbarte. In mitten sich auflösender staatlicher Strukturen bewahrten die Sozialpartner die deutsche Wirtschaft davor, in den Mahlstrom der Revolution gezogen zu werden. Im Jahre 2018 wird man sich an diese für die Weimarer Republik so wegweisende Vereinbarung, die noch heute die sozialpartnerschaftlichen Strukturen in Deutschland prägt, erinnern. Weiterlesen

Eine Modernisierungsgeschichte für Deutschland schreiben

Von Jens Spahn

Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen

Michael Broecker von der Rheinischen Post hat es vor kurzem auf dem wirtschaftsblog.nrw richtig festgestellt: Nordrhein-Westfalen ist der Mega-Standort der Wirtschaftspolitik in Deutschland. In NRW wird ein Fünftel der deutschen Wirtschaftsleistung erwirtschaftet. Jeder vierte Weltmarktführer Deutschlands hat seinen Sitz im Land der Macher und Malocher. Damit etwas Gutes gut bleibt, muss man aber anpacken – soll es besser werden, heißt es: Einfach mal loslegen! Weiterlesen

Die Mobilität von Morgen. Von NRW aus gestalten.

Von Dr. Rolf Breidenbach

Vorsitzender der Geschäftsführung HELLA GmbH & Co. KGaA

Die Automobilindustrie durchläuft zurzeit einen tiefgreifenden Wandel. Dieser Transformationsprozess wird im Wesentlichen durch vier große Trends bestimmt: Autonomes Fahren, Effizienz und Elektrifizierung, Konnektivität und Digitalisierung sowie Individualisierung. Herkömmliche Wertschöpfungsstrukturen sowie Geschäftsmodelle werden in dem Zuge mitunter auf den Kopf gestellt. Weiterlesen

Mehr als ein Autohersteller

Von Gunnar Herrmann

Vorsitzender des Vorstands Ford-Werke GmbH

Ab nächster Woche ist ein neues Ford-Modell auf den Straßen von Köln und Düsseldorf zu sehen. Dieses Modell gibt es nur in einer Ausstattungsvariante und vor allem: Es hat nur zwei Räder! Als erster Autohersteller in Europa setzen wir auf Bikesharing (https://media.ford.com/content/fordmedia/feu/de/de/news/2017/09/12/fordpass-bike–deutsche-bahn-connect-und-ford-kooperieren-beim-b.html) und bieten in Kooperation mit der Deutsche Bahn-Tochter DB Connect in diesen zwei Städten 3200 FordPass-Bikes im Verleihsystem Call a Bike an.

Als Reaktion darauf höre ich oft die Frage: Wieso Fahrräder – ihr seid doch ein Autohersteller?  Meine Antwort: Ja, aber wir entwickeln uns weiter. Wir sind auf dem Weg zu einem Auto- und Mobilitätsdienstleister. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir über den Tellerrand hinausblicken und neue Wege gehen. Was dabei ganz wichtig ist? Anregungen von außerhalb der Autoindustrie. Weiterlesen

Wer macht eigentlich Wirtschaftspolitik?

Von Michael Bröcker

Chefredakteur Rheinische Post

In der Politik wird über Digitalisierung, Bildung und Migration gesprochen. Ministerien werden neu zusammengeschnitten, Ressorts gebündelt, und alle wollen digital sein. Richtig! Nur kommt dabei eine Sache zu kurz: die klassische Wirtschaftspolitik.

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Starkes Nordrhein-Westfalen. Starkes Deutschland.

Von Arndt G. Kirchhoff

Präsident von unternehmer nrw und CEO der Kirchhoff Holding GmbH und Co. KG

Für die Parteien der Großen Koalition war es ein schmerzhafter Wahlabend. Die herben Verluste haben in dieser Deutlichkeit überrascht. Meiner Meinung nach ist dies auch Ausdruck einer lähmenden Müdigkeit gegenüber der Großen Koalition und einer gefühlten Wahlkampf-Rhetorik des „Weiter so“. Damit wollten sich viele Menschen in unserem Land offensichtlich nicht mehr zufrieden geben. Dennoch ist klar: Die Union hat als mit Abstand stärkste Partei vom Wähler den eindeutigen Auftrag erhalten, die nächste Bundesregierung anzuführen.

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Die duale Ausbildung – Erfolgsrezept für Fachkräftesicherung und Zukunftsperspektiven

Von Dietmar Meder

Vorsitzender des Bildungswerks der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft

In den letzten Wochen haben in Nordrhein-Westfalen wieder mehr als 100.000 junge Menschen eine duale Ausbildung begonnen. Das ist ein guter Schritt – sowohl für die jungen Menschen wie auch für die Betriebe, die sie ausbilden. Denn: Für die jungen Menschen ist dies ein erfolgreicher Start in das Berufsleben, der ihnen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Und die Unternehmen erhalten bedarfsgerecht ausgebildete Fachkräfte. Deshalb engagieren sich auch so viele Betriebe in NRW in der Ausbildung.

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