Von Knut Giesler

Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen

Noch vor wenigen Wochen habe ich mit größter Sorge auf die in diesem Jahr stattfindenden Wahlen im Bund und in NRW geblickt. Mit dem Schüren von Ängsten, dem Spielen mit Ressentiments, dem gezielten Einsatz von Provokationen und Tabubrüchen sowie dem Aufbau einer Anti-Establishment-Stimmung bestimmte die AfD die politische Agenda und  wirkte als Antreiber für Themen und Debatten. Es stand zu befürchten, dass dieses Agenda-Setting  zu einem Wahlkampf führt, der durch ein Überbieten von Renationalisierungs-, Ausgrenzungs- und Repressionsvorschlägen geprägt sein würde.

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