Klartext im Westen

Der NRW-Wirtschaftsblog

Gutes muss gut bleiben! – Wie wir Wohlstand und Freiheit sichern

Von Paul Ziemiak

Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands

Deutschland geht es gut: Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit seit mehr als 25 Jahren. Seit 2005 – seit die Union regiert – ist die Zahl der Beschäftigten gewachsen, auf 44 Millionen in diesem Jahr. Wir haben es erfolgreich geschafft, die Zahl der Arbeitslosen zu halbieren. Weiterlesen

Der Auftrag für NRW: „Wirtschaftsstandort fit machen“

Von Ralf Kersting

Präsident von IHK NRW

Zwei Monate nach der Landtags- und zwei Monate vor der Bundestagswahl stellt sich NRW neu auf. Gerade mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl bleiben allerdings noch viele Fragen offen.

Im vergangenen Jahr wurde die wirtschaftspolitische Debatte in NRW von der Sorge um die Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts beherrscht. Unserem Bundesland ist es zuletzt nur selten gelungen, Anschluss an die deutsche Wachstumsdynamik zu finden. Weiterlesen

Verkehr 2030 – fließend, schnell, intermodal

Von Jörg Rösler

Vize-Präsident des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen und Mitglied des Vorstandes der STRABAG AG, Köln.

„Insgesamt 527 Kilometer Stau in Nordrhein-Westfalen“ tönte es am Freitag vor Pfingsten aus dem Autoradio. Der „ganz normale Wahnsinn“ des Feierabendverkehrs mischt sich zwischen Rhein und Weser mit Kurzurlaubern auf dem Weg ins lange Wochenende und den zur „just in time“-Lieferung angehaltenen Güterverkehren. Von meinem Arbeitsplatz, der STRABAG AG-Zentrale in Köln würden diese Staus aneinandergereiht bis in den hohen Norden zur Kieler Förde reichen.  Weiterlesen

Die Rolle der Medien in einer Region – am Beispiel Ruhrgebiet

Von Andreas Tyrock

Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung

Die Medien spielen eine wichtige Rolle für das Bild, das Menschen von einer Region haben. Das gilt für überregionale wie regionale, für Print- wie Digitalmedien. Welche Aufgaben haben dabei insbesondere Regionalmedien? Fünf Thesen am Beispiel Ruhrgebiet. Weiterlesen

Digitalisierung im Mittelstand: Evolution, keine Revolution

Von Horst Gabriel

Geschäftsführender Gesellschafter der Ernst Ludwig Emde GmbH, Solingen und Vizepräsident unternehmer nrw

Begriffe wie „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ sind in aller Munde. Doch viele Zeitgenossen verbinden damit noch immer eher Risiken als Chancen – vor allem mittlere und kleinere Unternehmen. Als Geschäftsführer eines traditionsreichen Familienunternehmens mit 25 Mitarbeitern kann ich jedoch sagen: Die technische Weiterentwicklung ist für jede Unternehmensgröße beherrschbar – wichtig ist, Schritt für Schritt vorzugehen. Tradition bedeutet nicht, sich den modernen Anforderungen zu verweigern. Und die Politik kann uns Unternehmern dabei tatkräftig helfen!

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Eine neue Gründerzeit in NRW

Von Dr. Joachim Stamp MdL

stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP NRW

Sie können bereits heute eine smarte Uhr kaufen, die ihren Träger vor einem akut bevorstehenden Herzinfarkt warnt. Adidas baut in Franken eine Fabrik zur vollautomatischen und digitalisierten Schuhproduktion auf. Damit entstehen Berichten zufolge 150 neue Arbeitsplätze in einem Produktionsbereich, der in der Vergangenheit vollständig nach China verlagert worden war. Und moderne Fahrassistenzsysteme steuern das Auto schon heute entspannt weiter, wenn der übermüdete Fahrer auf der Autobahn einschläft.

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Schulfach Wirtschaft: Für’s Leben lernen

Von Dr. Luitwin Mallmann

Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW

Was bedeutet „Rendite“? Wie kann ich für das Alter vorsorgen? Und wofür ist ein Girokonto da? Junge Menschen wissen heute nur sehr begrenzt über wirtschaftliche Themen Bescheid. Untersuchungen zeigen deutliche Wissenslücken bei ganz alltäglichen Fragen. Und das ist nicht nur eine Diagnose von Dritten – auch die jungen Menschen selber sehen Handlungsbedarf: Eine große Mehrheit wünscht sich mehr wirtschaftliche Themen in der Schule und ein eigenständiges Fach dafür. Weiterlesen

Neues Vertrauen und Innovationen – Blick in den Maschinenraum der Koalitionsverhandlungen

Von Hendrik Wüst

Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-NRW-Landtagsfraktion, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Nordrhein-Westfalen.

Schon eine Woche nach der Landtagswahl haben CDU und FDP 13 Arbeitsgruppen mit je 5 Mitgliedern pro Partei eingesetzt, um einer Führungsgruppe unter Armin Laschet und Christian Lindner in den einzelnen Politikbereichen zuzuarbeiten. Mir kam die Aufgabe zu, der CDU-Delegation in der Arbeitsgruppe Wirtschaft, Energie und Handwerk vorzustehen. Partner auf Seiten der FDP war der frühere Wissenschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Mitten in den noch laufenden Koalitionsverhandlungen ist ein Bericht heikel. Zum Glück aber haben die wirtschaftspolitischen Themen in dieser Koalition eine so hohe Priorität, dass wir den Auftrag hatten, zügig erste Teile zuzuliefern. So konnten die Parteivorsitzenden schon eine Woche nach Beginn der Verhandlungen erste Punkte vorstellen.

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Industriestandort NRW? Ja, bitte!

Von Wolfgang Clement

Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), ehemaliger Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit und ehemaliger Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nordrhein-Westfalen ohne Industrie ist wie Fußball ohne Fans, Köln ohne Dom oder Düsseldorf ohne Altbier: möglich, aber sinnlos. Doch wenn im Lande NRW nicht bald etwas geschieht, müssen in den Schulen die Erdkunde-Bücher umgeschrieben werden. Bereits im vergangenen Jahr diagnostizierte das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen in seinem „Ländervergleich“ NRW eine Tendenz zur De-Industrialisierung: Die Industrie in Nordrhein-Westfalen habe im Vergleich zu anderen Bundesländern eine äußerst schlechte Phase durchlaufen. Ob Entwicklung der industriellen Bruttowertschöpfung, Zahl der Beschäftigten oder Produktivität – der traditionelle Industriestandort schwächelte in  allen Kennziffern, die das RWI untersucht hat. Doch weil sich eine starke Industrie und vor allem ein starker industrieller Mittelstand in Deutschland stets als die Garanten für wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand erwiesen haben, muss NRW dringend „die Kurve kriegen“.

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Integration von Flüchtlingen: Herausforderung und Chance zugleich

Von Horst-Werner Maier-Hunke

Geschäftsführer DURABLE Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG

In den letzten Jahren ist die Zahl der geflüchteten Menschen deutlich angestiegen. Auch wenn der Zustrom zur Zeit wieder abgeflaut ist, bleibt doch die entscheidende Frage: Wie gelingt es uns, diese Menschen zu integrieren? Gerade wir in NRW wissen was Zuwanderung bedeutet, denn sie prägt unser Land schon seit langem. Der Blick zurück zeigt: Integration kann gelingen und bereichert unsere Gesellschaft. Klar ist aber auch: Integration ist kein Selbstläufer, sondern braucht klare Regeln, gute Rahmenbedingungen und intensive Anstrengungen auf allen Seiten. Weiterlesen

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